Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten!

Workshop „Stopp von Waffenhandel und Perspektiven der Rüstungskonversion“

Rund 60 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht.
Kriege und Gewalt sind zentrale Ursache. Deutsche Kriegswaffen und Rüstungsgüter kommen in weiten Teilen der Welt zum Einsatz und stabilisieren repressive und autokratische Regimes. Mit ihnen werden in zahlreichen Ländern auch die dortigen Demokratiebewegungen unterdrückt.
Der Einsatz deutscher Kriegswaffen ist mitverantwortlich für Flucht und Vertreibung in vielen Empfängerländern und für die Suche von Flüchtlingen nach sicheren
Lebensbedingungen. Anstatt die Ursachen zu bekämpfen, werden Wege zur Fluchtabwehr diskutiert und ein politischer Flächenbrand in Kauf genommen.
In Deutschland brennen Flüchlingsheime, Behörden sind überfordert und an vielen Stellen wütet ein rassistischer Mob. Die politische Gefahr, dass die demokratie- und flüchtlingsfeindliche
AfD in Parlamente einzieht, wächst. Vor diesen Hintergründen wollen wir Argumente für eine andere Politik sammeln und über Alternativen, auch zur Rüstungsproduktion,
diskutieren. Unter anderem in Vorbereitung der Ostermärsche, dem 1.Mai und dem Antikriegstag wollen wir Einschätzungen vornehmen, über Positionen beraten
und griffige Losungen gegen rechtspopulistische Stammtischparolen und für zivile Lösungen erarbeiten.
Programm:
10.00 Uhr Einlass
10.30 Uhr Begrüßung: Jochen Marquardt, Regionsgeschäftsführer DGB Ruhr-Mark
10.35 Uhr „Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten“ – Vortrag: Jürgen Grässlin, Sprecher der Kampagne„Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“
11.35 Uhr offene Fragen und Diskussion um erste Standpunkte
12.00 Uhr Mittagspause
13.00 Uhr „Zivile Technik statt Waffen – Was geht schon und wie geht noch mehr?“ – Vortrag: Anne Rieger, ehem. Bevollmächtigte IG Metall + Bundesaussschuss Friedensratschlag
14.00 Uhr Arbeitsphase: Entwicklung von Argumenten und griffigen Losungen
16.00 Uhr Sammeln der Ergebnisse und Absprachen über das weitere Vorgehen
16.30 Uhr Ende

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