| “Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.“Diese Grundsatzerklärung unseres Verbandes bestimmt das friedenspolitische Handeln und Wirken der Mitglieder. Als größte pazifistische Organisation in der Bundesrepublik mit einer 117-jährigen Geschichte ist die DFG-VK in vielen Orten der Bundesrepublik vertreten. Die Mitglieder der DFG-VK engagieren sich gegen Militär und Rüstung, setzen sich für zivile Methoden der Konfliktbearbeitung ein und arbeiten an der Beseitigung der Ursachen von Kriegen mit.
Die DFG-VK Gruppe Essen arbeitet mit anderen Friedensgruppen in Essen und darüber hinaus zusammen. Wer bei uns Mitglied werden möchte oder sich sonst für unsere Arbeit interessiert , findet unter “Kontakt” die Wege, sich an uns zu wenden. Wir freuen uns! |
Nächstes Gruppentreffen, am Freitag, den 24. Februar 2012 um 19 Uhr im Wichernhaus, Planckstr. 113, 45147 Essen.
Aufmärsche von Faschisten und der Kampf gegen den Nazismus: Am 24. Februar setzen wir dazu einen pazifistischen Schwerpunkt, und nähern uns über verschiedene Beispiele diesem Thema. Ein Beispiel aus Schweden: Die Organisation “Stop-Nazismus – aktive Gewaltfreiheit” (SNAIV = Stoppa nazismen- aktivt ickeväld) begleitete jährliche neonazistische Aufmärsche in Salem (bei Stockholm). Vollständiger Bericht von der Aktion in Salem mit kurzem Film ( ca: 2 min ) unter:
Nächster Infostand am Samstag, den 17. März 2012 an der Ecke Savignystraße/Gemarkenstraße in Essen.
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Willkommen auf der Website der DFG-VK Gruppe Essen
Truppen raus aus Afghanistan: 3.- 5. Dezember 2011
Das Essener Friedens-Forum wird Busse nach Bonn einsetzen.
Detaillierte Informationen hierzu.
Besorgt Euch jetzt schon ein Ticket nach Bonn. Ein rechtzeitiger Erwerb des Tickets hilft dem Essener Friedensforum sehr bei der Organisation.
Hintergrund
Am 17. Oktober sprach Rainer Braun in Essen über den Krieg in Afghanistan, und dem angeblichen Rückzug. Und warum die Proteste gegen “Petersberg II” so wichtig und notwendig sind.
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siehe auch: Afghanistan: Den Schleier der Lügen zerreissen! (mit Folien des Vortrages…)
Aus einem Flugblatt des Essener Friedensforums
Am 7. Oktober 2011 hat sich zum zehnten Mal der Beginn des US-Krieges gegen Afghanistan gejährt, dem sich die Bundesrepublik Deutschland im November 2001 angeschlossen hat. Im Dezember vor zehn Jahren wurde auf der Konferenz in Petersberg bei Bonn eine provisorische Regierung für Afghanistan eingesetzt; wenige Tage später beschloss der UN-Sicherheitsrat den ISAF-Einsatz zur „Stabilisierung“ des Karsai-Regimes.
Der angebliche „Krieg gegen den Terror“ hatte sich bald zu einem umfassenden Krieg um die Kontrolle über das zentralasiatische Land entwickelt – mit zunehmender Gewalt und einer wachsenden Zahl ziviler Opfer.
Die kriegsführenden Staaten verbreiten die Information, bis 2014 ihre Truppen aus Afghanistan abzuziehen, gleichzeitig planen die Amerikaner, eine 25.000 Soldaten starke Truppe bis 2024 dort zu stationieren. Der deutsche Minister Thomas de Maizière kündigt jetzt schon an, dass die deutsche Truppe je nach Sicherheitslage aus Afghanistan abgezogen wird.
Seit einem Jahrzehnt führt die NATO in Afghanistan unter dem Vorwand der »humanitären Intervention« und des »Krieges gegen den Terror« einen Krieg für wirtschaftliche und machtpolitische Interessen. Die Bilanz: Jahr für Jahr steigende Opferzahlen, insbesondere unter der Zivilbevölkerung, eine zerstörte Infrastruktur, massive Unterernährung, unbehandelte Krankheiten, sinkende Lebenserwartung, wachsende Gewalt gegen Frauen.
Die Friedensbewegung ruft deshalb vom 3.- 5. Dezember in Bonn zu einer Aktionskonferenz „Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan!“ auf.
Die Friedensdemonstration am 3.12.2011 gibt uns die direkte Möglichkeit, gegen die Petersberg II-Konferenz, an der die Verantwortlichen die Fortsetzung des Kriegseinsatzes beschließen wollen, zu protestieren.
6. August 1945 in Hiroshima
6.August 2011 in Essen-Holsterhausen:

Am 6. August 1945 morgens um 8:15 Uhr Ortszeit warf das amerikanische Bomberflugzeug Enola Gay aus 9450 Metern Höhe die US-amerikanische Atombombe Little Boy über der Metropole ab. Etwa eine Minute später kam es dann 580 Meter über dem Boden zur Explosion. Bei diesem ersten Einsatz einer Atomwaffe in einem Krieg wurden ungefähr 80 % der bis dahin unbeschädigten Stadt zerstört und zwischen 90.000 und 200.000 Menschen sofort getötet (siehe Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki).
Grund genug für die DFG-VK-Essen am 6.August daran zu erinnern und ein Problem anzusprechen, dass es immer noch gibt, nämlich die Atomwaffen.





